German
Wireless and Broadcast History.
Transmitter Site NauenFirst "Nauen Transmitter" WWW page, online
since 10/10/1996. |
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Deutsche
Funk- und Rundfunk-Geschichte.
Sendestelle NauenErste "Sender Nauen" Web Seite, online seit
10.10.96. |
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Typical transmitting frequencies were 20-100 kHz. Antenna lenght 2.4 km. Modulation: Morse code. In Nauen were used shock excitation type transmitters, quenched spark transmitters, radio frequency alternators, tube transmitters. One of the corresponding stations in the USA was Long Island near New York. Later, in Geltow near Potsdam was located the receiving station (App. 20 miles away from Nauen). Here the transmitter power was not too strong for the simple receivers. The "Transradio" company operates worldwide . High speed telegraphy was sent. Telegrams could be given up also in offices in Berlin and other cities. Time signals were also sent. The new transmitter building (by Hermann Muthesius) was opened 1920. Since 1940 Nauen was also a broadcast station."Radio Berlin International" operated since 1957 out of adjacent buildings. The "Deutsche Welle" is active from this site since 1990. Four new SW transmitters were put in operation with 500 KW each in 1997. Transmitter and aerial form a unit . (Photo of one of the four transmitter rooms ). The old SW transmitters of the former GDR are still in stand-by operation. The old revolving-antenna was well known worldwide. A part of the old antenna field was torn down in 1999. |
Nauen sendete und empfing u.a. Telegramme. In Geltow bei Potsdam wurde eine Empfangs-Station gebaut (30 km von Nauen entfernt). Hier störten die starken Sende-Signale nicht den Funkempfang. In Nauen wurden Knallfunkensender, Loeschfunkensender, Hochfrequenz-Maschinen und Roehrensender eingesetzt. (Das mit den Knallfunken ist wörtlich zu nehmen: Die Morse-Signale waren akustisch noch in Nauen gehört.) Eine der korrespondierenden Stationen in den USA war Long Island bei New York. 1920 wurde das neue Sende-Gebäude (von Herman Muthesius) eingeweiht. Die "Transradio" Gesellschaft führte weltweiten Funkbetrieb durch. Gesendet wurde Hochgeschwindigkeits-Morse- Code. Telegramme konnten auch in Büros in Berlin und anderen Städten aufgegeben werden. Auch Zeitzeichen wurden gesendet. Ab 1940 wurde auch Rundfunk gesendet. Ab 1957 sendete aus benachbarten Gebäuden "Radio Berlin International", "Deutscher demokratischer Rundfunk". Seit 1990 ist die "Deutsche Welle" aktiv. 1997 wurden 4 neue KW-Sender mit jeweils 500 kW in Betrieb genommen. Sender und Antenne bilden eine Einheit (Foto eines der vier Senderäume ), der vertikale Erhebungswinkel der Antenne kann elektronisch beeinflußt werden. Die alten KW-Sender aus DDR-Zeit waren noch eine Zeitlang im Reserve-Betrieb. Die alte Dreh-Antenne war weltweit bekannt. Technisch funktionierte sie aber auf den Feuchtwiesen nicht optimal, die beabsichtige Steilstrahlung war nicht sicher zu erreichen. Ein Teil der alten Antennen-Anlage ist 1999 abgerissen worden. Die alte Dreh-Steil-Antenne ist jetzt ein Baudenkmal. Nachtrag 2011: Die "goldenen Zeiten" des Kurzwellen-Rundfunks gehen in Deutschland zu Ende. Man glaubt heute, im Zeitalter des Internets und der Telefon-Handys terrestrischen Rundfunk auf KW nicht mehr zu brauchen. Ob sich das in Krisenlagen und Katastrophen un bei Zensurmassnahmen wirklich bewähren wird, ist zu bezweifeln. Mehr zum Thema: Rettet-unsere-Radios. |
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